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Geselligkeitsverein feiert Jahresauftakt

Wenn der „Letzte Midiga“ zusammenkommt, stehen nicht nur bayerische Gemütlichkeit, sondern auch gelebtes Brauchtum und ein starkes Miteinander im Mittelpunkt. Am vergangenen Mittwoch lud der Dornacher Geselligkeitsverein zu seinem traditionellen Jahresanfangsessen in die Sportgaststätte ein – ein Termin, der fest im Kalender der Mitglieder verankert ist.
 
Ein Dank an die „gute Seele“ des Vereins 
Lebzeit-Vorstand Konrad Frischhut konnte eine stattliche Anzahl an Stammtischgästen begrüßen. In seiner Ansprache hob er die besondere Atmosphäre in der Dornacher Sportgaststätte hervor: „Hier fühlen sich die Leute wohl. Es wird geratscht, gekartelt und die Gemeinschaft gepflegt – und das nicht nur am letzten Mittwoch im Monat“, so Frischhut.
Ein besonderer Dank galt dabei dem Team rund um Vereinswirtin Karola Freundorfer. Als Anerkennung für die hervorragende Bewirtung und ihren unermüdlichen Einsatz überreichte der Vorstand der Wirtin ein Präsent. Ebenso würdigte er die Unterstützung durch den FC Dornach sowie das Wirtshausteam mit Eduard Moosauer, Werner Straubinger, Hansi Straubinger und Stefan Knogl.
 
Bratwürste für den „guten Zweck“ 
Das Besondere am Jahresessen ist seine Finanzierung: Der Verein erhebt keine klassischen Mitgliedsbeiträge, sondern setzt auf Disziplin – oder auf deren Fehlen . Wer dem Stammtisch während des Jahres fernbleibt, zahlt einen Obolus von einem Euro. Aus diesen „Strafzahlungen“ wird schließlich das gemeinsame Essen, traditionell Bratwürste mit Kraut, finanziert.
 
Unterstützung aus der Region 
Abgerundet wurde der Abend durch eine großzügige Geste der Brauerei Graf Arco. Robert Dullinger, der als Vertreter der Brauerei vor Ort war, überbrachte eine Spende von jeweils zwei Halbe Bier pro Teilnehmer.
Der Abend klang in gewohnt harmonischer Runde aus und bewies einmal mehr, dass der „Letzte Midiga“ ein wichtiger Ankerpunkt für das gesellschaftliche Leben in Dornach ist. 

Foto von links: Werner Straubinger, Robert Dullinger, Hansi Straubinger, Konrad Frischhut, Eduard Moosauer, Karola Freundorfer und Martin Sommersperger